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Die ger├Ąuschlose Nasenatmung

 

Die Nasenhöhle gehört neben Rachen, Kehlkopf, Luftröhre und Bronchien zu den zuführenden Atemwegen. Sie sind nicht direkt am Gasaustausch beteiligt. Sie leiten die Atemluft zur Lunge.

Aufgaben der Nasenatmung:

Erwärmung
Reinigung
Desinfektion
Befeuchtung
kein Geräusch - kein Widerstand
reflektorische Weitstellung der Atemwege über den Trigeminus.


Bei der Nasenatmung streicht die Luft an der Nasenschleimhaut vorbei. Hier sind zahlreiche Drüsen und Gefäße angelagert, die die durchstreichende Atemluft erwärmen. Durch Anschwellen der Drüsen und Gefäße verengen sich die Atemwege. Dadurch fangen sie zusammen mit den übrigen Nasenschleimhäuten viele Staubteilchen und Bakterien aus der Atemluft ab. Diese wird so weitgehend gereinigt, erwärmt und befeuchtet bevor sie in die unteren Luftwege gelangt. Nur bei der Nasenatmung wird die Luft so vorbereitet, wie sie für Bronchien und Lunge günstig ist. Wer durch den Mund atmet, umgeht diese wichtige Vorbereitungsstufe.

Der Innenaufbau des Nasenweges ist für die Lenkung des Luftstromes bis in die Lungenluftwege von Bedeutung. Der in den Nasengängen eng am Schwellgewebe umfließende Luftstrom findet hier einen Strömungswiderstand, der zu Druckunterschieden zwischen Nasenvorhof und Nasenrachenraum führt. Diese  Einatmungswiderstandsdifferenz erhöht den Sog und Unterdruck im Brustkorb, was sich auf die Ansaugung des venösen Körperblutes in der Lunge, den so genannten venösen Rückstrom förderlich auswirkt. Diese reflektorischen Vorgänge geschehen ausschließlich bei der Nasenatmung und nicht bei der Mundatmung.

Zudem trifft bei der normalen Reizung der Nasenschleimhaut der Einatmungsstrom auf die Fasern des 5. Gehirnnerven (Trigeminus), die sich in dem Flimmerbesatz der inneren Nasen verzweigen. Gerät der Flimmerbesatz in Bewegung wird reflektorisch die Einatmungsstellung des Brustkorbes begünstigt und die Luft kann annähernd widerstandsfrei einströmen.

Nur die Nasenatmung garantiert eine dauerhafte Hochwertigkeit und Leistungsfähigkeit der natürlichen Atemprozesse. Der Mund dient ausschließlich als Notein- und ausgang.

Bei einer willkürlich und übertrieben eingeübten Nasenatmung besteht jedoch die Gefahr, die Luft zu sehr einzuziehen: es werden in der Nase Zuggeräusche hörbar. In der Folge verspannen die Intercostalmuskeln und die Atemhilfsmuskulatur, die Schultern werden unwillkürlich nach oben gezogen, der Brustkorb versteift sich und kann sich nicht genügend ausdehnen, da die Zwerchfellatmung durch die Brustatmung z. T. ersetzt wird. Die Atmung findet sichtbar im oberen Brustraum statt. Abhilfe: die Luft so lenken, dass die Atemluft wieder geräuschlos einströmen kann.

Werden bei der geräuschlosen Atmung die Nasenflügel leicht geweitet, werden auch die inneren Nasenwege erweitert und der Luftstrom kann ungehindert und sanft einströmen. Wahrzunehmen ist möglicherweise ein leichte Aufrichtung des Kopfes und eine sanfte Streckung der Wirbelsäule. Der Brustkorb weitet sich automatisch durch das o.g. Zusammenspiel mit dem Trigeminus und bleibt frei beweglich, da die Atemmuskulatur nicht künstlich angespannt wird. Die Lunge folgt gelöst dieser Bewegung und wird entspannt gedehnt. Ein Unterdruck entsteht und genügend Luft strömt ohne zusätzliche Verwirbelungen, also geräuschlos, in die Lungen und Alveolen.



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